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Langwelle

Dieser Text beschreibt Langwelle.


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Langwelle Artikel

Mit Langwelle (abgekürzt LW) oder langwellig werden in der Physik diejenigen Wellen genannt, die in dem jeweiligen Spektrum die niedrigsten Frequenzen aufweisen. In dem Bereich des Lichts sind das beispielsweise die Infrarot-Bereiche mit Frequenzen um 10 THz(1013 Hz) bis 100 THz (1014 Hz) - zu dem Vergleich: kurzwellige Ultraviolettstrahlung liegt in dem Bereich unter 1 PHz (10 15 Hz). Langwelliges Licht ist aber in dem Vergleich viel kurzwelliger als jegliche Radiowellen, bei denen die Einteilung wiederum innerhalb des Radiospektrums erfolgt. Die langwellige Strahlung liegt hier zwischen 30 und 300 kHz. In der Rundfunktechnik können in diesem Bereich mittels starker Sender (bis 2500 kW) Signale über weite Strecken, aber mit begrenzter Qualität übertragen werden.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Despereaux. Von einem, der auszog das Fürchten zu verlernen Ein ganz wunderbares Buch! Dies ist die Geschichte der kleinen Maus Despereaux. Despereaux ist anders als die anderen Mäuse: Schon bei seiner Geburt wurden Unterschiede in Größe und Aussehen festgestellt. Auch sein Benehmen ist so gar nicht wie das der anderen Mäuse: Er mag keine Bücher anknabbern! Despereaux ist und bleibt das Sorgenkind der...

Technische Details

Die Nennungen lang und kurz beruhen auf der Umrechnung der Frequenz in die Wellenlänge. Die Einheit Hertz umschreibt Schwingungen pro Sekunde. Auf der Grundlage der jeweiligen Wellengeschwindigkeit (Lichtgeschwindigkeit, Schallgeschwindigkeit) ergibt sich daraus eine Wellenlänge. In dem Spektrum der Radiowellen liegt die Langwelle etwa auf den Wellenlängen zwischen 1 Tausend und 2 Tausend Metern (zum Vergleich: Mittelwelle 100 m bis 1 Tausend m; Kurzwelle 10 m bis 100 m; Ultrakurzwelle unter 10 m).

Als Sendeantennen kommen meist gegen Erde isolierte selbststrahlende Sendemasten mit Fußpunktspeisung oder geerdete selbststrahlende Sendemasten mit Obenspeisung zu dem Einsatz. Daneben werden gelegentlich auch an geerdeten Türmen oder Masten montierte Vertikalreusen, zwischen zwei meist gegen Erde isolierten Türmen oder Masten gespannte T-Antennen, Alexanderson-Antennen oder Schirmantennen als Sendeantennen benutzt. Für Funkfeuer werden meist unscheinbare (nur etwa 10 Meter hohe), gegen Erde isolierte, freistehende Rohrmasten benutzt. Ein neuartiger noch nicht ausreichend erprobter Antennentyp ist die Cross-Field-Antenna.

Buch-Tipp: Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte (Bilderbücher) einfach Spitzenklasse Ich habe das Buch vom Löwen meinem Patenkind zur Einschulung geschenkt. Er und auch sein kleiner Bruder (aber auch die Erwachsenen) waren vom Buch total begeistert. Gerade zur Einschulung finde ich dieses Buch erstklassig. Auf die einfachste Art wird klar, warum man unbedingt schreiben lernen muss (oder möchte). Keine Spur...

Rundfunk auf Langwelle

Der üblicherweise für Rundfunkübertragungen genutzte Bereich der Langwelle liegt zwischen 148,5 und 283,5 kHz. Seit einigen Jahren ist auch dem Amateurfunk ein kleiner Langwellenbereich zwischen 135,7 und 137,8 kHz zugewiesen. Der Bereich zwischen 283,5 kHz und 526,5 kHz wird überwiegend von Funkfeuern ( NDBs ) genutzt. Auf 77,5 kHz wird das Zeitzeichen DCF77 der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt ausgestrahlt. Auf 100 kHz arbeitet das Funknavigationssystem LORAN-C.

Da Rundfunksender ca. in Europa, den GUS-Staaten, der Mongolei, den Nahen Osten und Nordafrika - auch als Zone 1 genannt - in dem Langwellenbereich betrieben werden, ist trotz großer Reichweite der Langwellen ca. aus manchen Teilen der Erde der Empfang von Langwellenrundfunksendern möglich.

Die Langwellenfrequenzen für Rundfunk sind in einem 9-kHz-Raster vergeben. Wegen der großen Reichweite und der kleinen Anzahl der zur Verfügung stehenden Übertragungskanäle für Rundfunk in dem Langwellenbereich (15 Kanäle) wird jede Frequenz von mehreren Sendern belegt. Wegen der großen Reichweite der bei Nacht auftretenden Raumwelle müssen nach in dem Genfer Wellenplan festgelegten Regeln, viele leistungsstarke Stationen ihre Sendeleistung drosseln und/oder mit einer Richtstrahlantenne arbeiten, um gegenseitige Störungen zu verringern. Manche Stationen müssen während der Nachtstunden ihren Betrieb einstellen. Trotzdem ist es möglich, dass auf einer Frequenz während der Nachtstunden mehrere Sender zu hören sind - wie in dem Mittelwellenbereich. Mit einer richtungsempfindlichen Empfangsantenne, wie einer Ferrit- oder Rahmenantenne, kann man durch Drehen der Antenne - oder in dem Fall ihres Festeinbaus in dem Gerät - Abhilfe schaffen, sofern beide Sender nicht auf einer Linie liegen.

In Mitteleuropa können einige leistungsstarke Sender empfangen werden, wie zu dem Beispiel der Deutschlandfunk auf 153 kHz (Donebach) und 207 kHz (Aholming), DeutschlandRadio Berlin auf 177 kHz und die private Rundfunkgesellschaft Europe 1 vom Senderstandort Felsberg-Berus. Der französische Rundfunk ist sehr leicht auf der Frequenz 162 kHz, und die BBC auf 198 kHz zu empfangen.

Im Langwellenbereich arbeiten auch die Trägerfrequenzanlagen der Energieversorgungsunternehmen zur trägerfrequenten Übermittlung von Messdaten über Hochspannungsleitungen. Diese Anlagen können den Empfang von Rundfunksendern in dem Langwellenbereich in der Nähe von Stromleitungen unter Umständen beachtlich stören. Früher wurden über Strom- und Telefonleitungen auch mit Hilfe von Trägerfrequenzanlagen in manchen Gebieten Rundfunkprogramme übertragen. In Deutschland hieß dieses System Drahtfunk in der Schweiz war dies der Telefonrundspruch.

Buch-Tipp: Die drei ??? Kids: Die drei Fragezeichen-Kids, Bd.2, Radio Rocky Beach: Bd 2 Spannender Kinderkrimi Ein spannender Krimi für Kinder ab einem Alter von 8 Jahren, also passend für das 3. und vor allem 4. Schuljahr. Die Lesemenge und Buchstabengröße ist exakt passend. Da Kinder selbst die Hauptrolle bei den Krimis spielen, ist es ca. umso interessanter. Mädchen mögen einen Nachteil darin sehen, dass die Hauptrolle drei...

Liste der Langwellensender

Liste der in Europa leicht empfangbaren Rundfunksender in dem Langwellenbereich.


Frequenz Sendername Land Ort Sendeleistung Bemerkungen
153 kHz Deutschlandfunk Deutschland Donebach 500 kW nachts 250 kW
Rumänischer Rundfunk Rumänien Brasov 1.200 kW  
NRK Finnmark Norwegen Ingoy 100 kW  
162 kHz France Inter Frankreich Allouis 2 Tausend kW  
171 kHz Radio Medi Marokko Nador 1.200 kW  
Russischer Rundfunk Russische Förderation Kaliningrad 1.200 kW  
177 kHz DeutschlandRadio Berlin Deutschland Zehlendorf 500 kW  
183 kHz Europe 1 Deutschland Felsberg-Berus 2 Tausend kW Französisches Programm
189 kHz RAI Italien Caltanissetta 10 kW  
198 kHz BBC Radio 4 Großbritannien Droitwich 500 kW teilw. BBC World Service
BBC Radio 4 Großbritannien Burghead 50 kW  
BBC Radio 4 Großbritannien Westerglen 50 kW  
Polnischer Rundfunk Polen Raszyn 500 kW ca. Tagbetrieb
207 kHz Deutschlandfunk Deutschland Aholming 500 kW nachts 250 kW
216 kHz Radio Monte Carlo Frankreich Roumoules 1.200 kW Terrain der Sendeanlage ist exterritorial
225 kHz Polnischer Rundfunk Polen Solec Kujawski 1 Tausend kW Früher Senderstandort Konstantynow
234 kHz RTL Luxemburg Beidweiler 2 Tausend kW Reservesenderstandort Junglinster; Französisches Programm
243 kHz Dänischer Rundfunk Dänemark Kalundborg 300 kW  
252 kHz RTA Algier Algerien Tipaza 1.500 kW Französisches Programm; nachts mit halber Leitstung
RTE Radio 1 Irland Clarkestown 500 kW Früher Sender von "Atlantic 252"
261 kHz Sender Burg Deutschland Burg 200 kW zurzeit inaktiv
Radio Rossia Russische Förderation Taldom 2.500 kW Stärkster Rundfunksender der Erde
270 kHz Radiozournal Tschechien Topolna 500 kW  
279 kHz Musicmann279 Isle of Man Standort vor der Küste 500 kW (geplant)
Weißrussland, Radio 1 Weißrussland Minsk 500 kW  


Buch-Tipp: Formeln der Elektronik, der Radio- und Fernsehtechnik, der Nachrichtentechnik Gute kompakte Formelsammlung für RFT Die Formelsammlung ist hervorragend geeigent für Radio-und Fernsehtechniker oder die es mal werden wollen. Sehr kurz und bündig sind die Formeln gut gegliedert und mit hilfreichen Skizzen erläutert. Hin und wieder fehlen allerdings hilfreiche Ergänzungen, wie zu dem Beispiel standart Frequenzen oder Praxiswerte....

Siehe auch


Buch-Tipp: Nie wieder Rundfunkgebühren! So kommen Sie da raus War ein Geschenk. . . . . . . . . ich konnte also nicht viel zum Buch sagen . . . . . hab mal das eine oder andere vor dem einpacken gelesen . . . . Gut geschrieben . . . . leicht zu lesen . . . und der Beschenkte hat sich sehr gefreut . . . . er fand es toll. . . Hab mir das Buch jetzt mal ausgeleihen . . . . es ist wirklich informatiev....

Weblinks


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